Umwelt
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Umwelt und der verantwortungsvolle Umgang mit natürlichen Ressourcen ist eines der Megathemen des 21. Jahrhunderts. Dortmund ist sich dieser Verantwortung gegenüber den nachwachsenden Generationen bewusst. Politische Entscheidungen wurden vor dem Hintergrund ihrer Auswirkungen auf die Umwelt getroffen.
 
Traditionell war Dortmund eine Stadt mit einem hohen Anteil an öffentlichen Grünflächen. Es ist gelungen den Grünflächenanteil, trotz deutlichen Ausbaus wirtschaftlicher Aktivität, stabil zu halten. Hierzu trug insbesondere eine Politik der Flächennutzung bei, die prioritär auf das Recycling alter Flächen setzte, anstatt neue Flächen zu versiegeln.
 
Mit Hilfe eines Baumpflanzungsprogramm ist es gelungen, neue Flächen zu begrünen und wohnortnahe Grünanlagen auszubauen. Zahlreiche Straßen mit Alleencharakter sind im Entstehen.
 
Der Individualverkehr ist lediglich einer der Verursacher von Feinstaub. Durch Straßenbau und intelligente Verkehrslenkungskonzepte wurde insbesondere der Schwerlastverkehr aus besiedelten Stadtgebieten herausgehalten. Industrie- und Gewerbeflächen an Verkehrsnotenpunkten tragen dazu bei, dass Fahrten im Stadtgebiet weitgehend überflüssig werden.
Die Auswirkungen von Lärmemissionen auf die Menschen wurden erkannt und im politischen Handeln berücksichtigt. Klar war und ist jedoch auch, dass immer dort wo Menschen leben Lärm nicht in Gänze zu verhindern ist.
Durchfahrtverboten für Lkw und Pkw wurden dort Grenzen gesetzt, wo die Entfaltung wirtschaftlicher Produktivität behindert wurde und die Gefahr des Verlustes von Arbeitsplätzen bestand.
 
Wirtschaftlicher und technologischer Fortschritt sorgten dafür, dass viele Kfz mit hohen Immissionsraten durch umweltfreundliche Kfz ersetzt worden sind. Diese verbrauchen weniger fossile Brennstoffe und emittieren weniger schädliche Emissionen.
 
Durch regionale und interkommunale Zusammenarbeit mit Nachbarkommunen der Region ist es gelungen, ein stadtübergreifendes Verkehrslenkungskonzept zu realisieren. Nur gemeinsames und aufeinander abgestimmtes Handeln schafft tragfähige Lösungen!
 
Durch einen weiteren, forcierten Ausbau des Radwegenetzes ist Dortmund zur fahrradfreundlichen Stadt geworden. Das Zweirad ist so für viele Dortmunder eine echte Alternative zum Pkw.
 
Sanierungs- und Baumaßnahmen der Stadt wurden stets unter dem Aspekt wirtschaftlicher und ökologisch vernünftiger Energieeffizienz vorgenommen, mit dem Ergebnis den Energieverbrauch von öffentlichen Gebäuden nachhaltig senken zu können.
 
Auf dem Gebiet der privaten Bautätigkeit konnte durch ein marktwirtschaftlich konzipiertes Anreizpaket (Solarenergie, Niedrigenergiehaus etc.) die Nutzung von energieeffizienten Einrichtungen vielen Bürgern/innen möglich gemacht werden. Die Nutzung grundstücksübergreifender Energiepotentiale (Blockheizkraftwerke) befindet sich im Aufbau.




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